ada19 - Navigating Obstacles, Celebrating Companionship.

Performances von und mit Rike Flämig, Raisa Kröger, Lee Méir, Maria Walser und Akiles.

14. & 15. November 2025 - 19:00 live

 

Audioflyer in deutsch & English.

 

Abendprogramm / evening program

 

19 Jahre ada Studio, das sind 1.345 Künstler*innen, die 497 Performance-Abende gerockt haben!

Es würde das ada Studio längst nicht mehr geben ohne die Künstler*innen, die unsere Arbeit unterstützen, vorantreiben, in Frage stellen, feiern. Nach 19 Jahren fragen wir uns aber auch immer häufiger, wo viele der Künstler*innen geblieben sind, die ihre ersten Arbeiten ins ada Studio geworfen haben und mit großen Hoffnungen in die Welt gezogen sind. Wir müssen uns nichts vormachen – das Label Nachwuchschoreograf*in hat nichts mit Inhalten zu tun und viel mit Marketing und noch viel mehr mit dem Zustand unserer Gesellschaft. Wer nicht aus eigener Kraft sichtbar ist und bleibt, ist draußen. Das Verschwinden von Künstler*innen von der (Berliner) Tanzfläche, die den Übergang von emerging zu mid career oder established aus den verschiedensten Gründen nicht hingekriegt haben, ist ein Desaster. Und es ist umso mehr ein Desaster, weil es dabei um fehlende Wertschätzung und um ein Desinteresse an den Um- und Abwegen in (künstlerischen) Lebensläufen geht.

Wir haben zu „ada19“ fünf Tanzkünstler*innen eingeladen, die mit ihren Arbeiten und darüber hinaus für das ada Studio und seine ständige Weiterentwicklung eine immense Rolle gespielt haben. Diese fünf stehen stellvertretend für die vielen anderen, die im ada Studio ihren Einstieg in die professionelle Arbeit eines*einer Choreograf*in gewagt und deren Spuren wir in den Jahren danach verloren haben oder die nach wie vor auf ganz unterschiedliche Art präsent sind. Herzlich willkommen, Rike Flämig, Raisa Kröger, Lee Méir, Maria Walser und Akiles.

 

Die Stücke enthalten Texte in deutscher und englischer Lautsprache.

Für Besucher*innen ab 10 Jahren.

Foto: Akiles (© Johann Maria Kressin - @johannsphotos)

19 years of ada Studio, that's 1.345 artists who have rocked 497 performance evenings.

ada Studio would no longer exist without the artists who have been supporting, driving, questioning and also celebrating our work. After 19 years, however, we are increasingly asking ourselves where many of the artists who threw their first works into ada Studio and set out into the world with high hopes have gone. We don't have to fool ourselves - the label of emerging choreographer has nothing to do with content and a lot to do with marketing and even more to do with the state of our society. Anyone who is not visible and remains visible on their own merits is out. The disappearance of artists from the (Berlin) dance floor who have failed to make the transition from emerging to mid-career or established for a variety of reasons is a disaster. And it's all the more of a disaster because it's about a lack of appreciation and a lack of interest in the detours and diversions in (artistic) careers.

For “ada19”, we have invited five dance artists who have played an immense role for ada Studio and its ongoing development with their work and beyond. These five are representative of the many others who ventured into the professional work of a choreographer at ada Studio and whose traces we have lost in the years since or who are still present in very different ways. So, welcome (again): Rike Flämig, Raisa Kröger, Lee Méir, Maria Walser and Akiles.

 

Texts in German and English spoken language are part of the performances.

For guests aged 10 and older.

Photo: Raisa Kröger  Dieter Hartwig) 

Maria Walser (© Mayra Wallraff)

Lee Méir (© Merav_Maroody - @camerav_m)

Rike Flämig (© Nikolai Marcinowski)



Das ada Studio wird seit 2008 als Produktionsort von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt gefördert.


 

ada Studio für zeitgenössischen Tanz

in den Uferstudios/Studio 7

Uferstraße 23

13357 Berlin

T: +49 (0) 30-218 00 507

E: ada-berlin [AT] gmx.de

© ada Studio