Vorwort der Studioschreiberin 2013/14, Anna Volkland

 

 

Liebe Leser*innen,

 

anlässlich meines ersten Beitrags als ada-Studioschreiberin hatte ich "ein kurzes, trockenes Vorwort" geschrieben: "Der folgende Text ist der erste von einigen noch folgenden Versuchen, das wiederzugeben, was mir beim Schauen und Erleben der Aufführungen durch den Kopf ging und sich beim späteren Durchdenken als das jeweils Charakteristische und Besondere manifestiert hat. Vielleicht (und hoffentlich) ist er auch interessant für diejenigen, die an diesem Abend nicht selbst dabei waren. Sicherlich (und hoffentlich) werden alle folgenden Texte in ihrer Form ganz verschieden sein – in jedem Fall nie umfassend genug, um die jeweiligen Stücke eines Abends alle in gleichem Maße reflektierend zu würdigen (und manchmal werde ich auch eine Auswahl treffen müssen)."
Das gilt alles immer noch, und ich möchte ergänzen, dass ich mir die Freiheit herausnehme, manchmal vollkommen subjektiv zu urteilen, manchmal keine Worte zu finden oder gar nichts verstanden zu haben, ein anderes Mal aber dramaturgische Änderungsvorschläge zu machen oder – und das scheint mir einer der besten Arbeitsgriffe zu sein – eine möglichst genaue Beschreibung des Gesehenen (und Erinnerten) zu versuchen, von der ich nicht behaupten will, sie enthalte keine Wertung.


Wer eigene Kommentare oder Hinweise zu Aufführungen und Texten senden oder mir widersprechen möchte, kann mir sehr gern schreiben an: studioschreiber AT ada-studio.de.


Viel Spaß beim Lesen!


AV

 

Anna Volkland studierte Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und Tanzwissenschaft an der FU Berlin. Während des Studiums arbeitete sie u. a. in der fabrik Potsdam, der Ballettdramaturgie der Oper Leipzig und am Bauhaus Dessau (Internationales Bühnenstudio). 2008 erhielt sie das erste Marie-Zimmermann-Stipendium für Nachwuchsdramaturgen und war Mitbegründerin des Leipziger Werkstattmacher e.V. zur Förderung junger theatraler Experimente. 2010/11 war sie als Schauspieldramaturgin am Theater Osnabrück engagiert und gab den TdZ-Rechercheband Die neue Freiheit. Perspektiven des bulgarischen Theaters heraus. Seit Herbst 2011 ist sie freie Dramaturgin für Schauspielproduktionen (2012/13 Stückentwicklung der trost der dinge am DNT Weimar) und Mentorin/Outside Eye für Tanz (z.B. für Hermann Heisigs SlapStick). Seit 2010 schreibt sie für verschiedene Fachzeitschriften (u. a. tanz, tanzraumberlin, dramaturgie, Theater der Zeit).


Das ada Studio wird seit 2008 als Produktionsort von der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.


 

 

 

 

 

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